Dein Wohlbefinden und die Umsetzung deiner Rechte sind uns wichtig.

Freestyle Beschwerdeampel

Du hast das Gefühl, du wirst bei Freestyle ungerecht behandelt oder, dass deine persönlichen Grenzen überschritten werden?

Nachfolgend findest du Beispiele, worüber du dich beschweren kannst und sogar solltest, da deine Rechte verletzt werden oder dir Gewalt angetan wird.
Du findest aber auch Beispiele für Verhalten, dass im Rahmen deiner Hilfe in Ordnung ist und dich unterstützen soll.

Du kannst dich über jede Person, die bei Freestyle arbeitet, beschweren.

  • Du wirst im Zimmer oder in der Wohnung eingesperrt.
  • Dir wird Gewalt angetan, zum Beispiel wirst du geschlagen oder körperlich bestraft.
  • Du wirst zu sexuellen Handlungen gedrängt.
  • Dir wird sexuelle Gewalt angetan (man sagt dazu auch sexueller Missbrauch).
  • Deine intimen Körperstellen werden berührt.
  • Eine Person kommt absichtlich ins Badezimmer, während du etwas Privates machst, zum Beispiel beim Duschen, Baden oder auf der Toilette sein.
  • Eine Person zeigt dir intime Körperteile und/oder Fotos davon.
  • Eine Person zwingt dich oder setzt dich unter Druck, ihn/sie an intimen Stellen zu berühren oder zu küssen.
  • Dir werden ohne ärztliche Zustimmung Medikamente gegeben.
  • Eine Person versucht dich zu verbotenen Sachen (Straftaten) zu überreden.
  • Du bekommst keine Unterstützung, wenn Gewalt gegen dich oder andere Jugendliche passiert.
  • Du wirst bedroht, eingeschüchtert, beleidigt oder beschimpft.
  • Du wirst grundlos festgehalten.
  • Du wirst beklaut.
  • Du wirst seelisch/psychisch gequält, abgewertet oder verletzt.
  • Die Schweigepflicht wird gebrochen. Das heißt, eine Person erzählt Dinge, die du im Vertrauen gesagt hast, weiter (bei Volljährigen z. B. an die Eltern).
  • Eine Person öffnet deine Post ohne Erlaubnis.
  • Du wirst diskriminiert. Das heißt, eine Person wertet dich zum Beispiel aufgrund deiner Herkunft, Religion oder deines Geschlechts ab.
  • Die Bezugsbetreuung hält sich nicht an Absprachen zur Auszahlung von Geldern für deinen Lebensunterhalt.
  • Der Kontakt zu Freund*innen wird dir verboten.
  • Es wird schlecht über deine Eltern oder deine Familie geredet.
  • Dir werden Sachen weggenommen und nicht zurückgegeben.
  • Eine Person macht dich vor anderen schlecht. Das greift dein Selbstwertgefühl an und verletzt dich.
  • Du wirst ignoriert oder die Bezugsbetreuung spricht absichtlich nicht mir dir, zum Beispiel nach einem Streit, um dich zu bestrafen oder um ihren Willen durchzusetzen.
  • Du wirst aufgefordert, anderen deine Schwächen zeigen zu müssen oder du wirst vor anderen bloßgestellt, kritisiert oder blamiert.
  • Eine Person macht dich durch Bewertungen „klein“.
  • Eine Person macht dir Angst.
  • Es werden willkürlich Konsequenzen ausgesprochen, die keinen Bezug zur Situation haben.
  • Du bekommst ungerechte Konsequenzen oder Strafen, wenn du dich unerwünscht verhältst.
  • Deine Privatsphäre wird missachtet.
  • Es wird auf klärende Gespräche bestanden.
  • Dein Medienkonsum wird kritisch angesprochen (z. B. unangemessenen Umgang mit Playstation, Xbox u. ä.).
  • Du wirst darauf hingewiesen, dass dein Rauchen, Alkohol- oder Drogenkonsum schädlich ist.
  • Legale und illegale Waffen sind in den Wohnungen von Freestyle verboten und werden dir vielleicht weggenommen.
  • Dir werden Grenzen gesetzt.
  • Mit dir werden individuelle Regeln vereinbart.
  • Du wirst damit genervt, zur Schule, zu einer Maßnahme oder zur Arbeit zu gehen.
  • Mit dir werden Einzelgespräche geführt.
  • Es wird Wiedergutmachung von dir für ein Verhalten eingefordert, durch das jemand anderem geschadet wurde.
  • Dir werden gesellschaftliche Werte und Normen vermittelt.
  • Es wird auf altersangemessene Ausgehzeiten, Kinofilme, TV-Programme und Gaminginhalte geachtet. Bei Bedarf werden sie begrenzt.
  • Es wird dafür gesorgt, dass das Essensgeld für Essen und Bekleidungsgeld für Bekleidung ausgegeben wird.
  • Es wird in Streitsituationen vermittelt.
  • Du wirst zur Gefahrenabwehr festgehalten. Gefahrenabwehr bedeutet, dass Gefahren verhindert werden sollen.
  • Du wirst aufgefordert oder immer wieder darauf hingewiesen dir medizinische Unterstützung zu holen. Zum Beispiel ein Besuch bei einer Zahnärztin oder einem Zahnarzt.
  • Bei Gewaltverhalten wird eingegriffen.

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